Abgesunkene Augenbrauen – welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Augenpartie gehört zu den ausdrucksstärksten Bereichen des Gesichts. Bereits kleine Veränderungen können einen großen Einfluss auf das gesamte Erscheinungsbild haben. Viele Menschen stellen im Laufe der Jahre fest, dass ihre Augen kleiner wirken als früher oder der Blick an Frische verliert. Häufig fällt dabei auf, dass die Augenbrauen tiefer stehen als noch einige Jahre zuvor. Die Augenpartie wirkt schwerer, das Oberlid ausgeprägter und der Gesichtsausdruck mitunter müde oder angespannt. Abgesunkene Augenbrauen sind ein natürlicher Bestandteil des Alterungsprozesses, können jedoch je nach Ausprägung unterschiedlich wahrgenommen werden. Moderne ästhetische Behandlungsmöglichkeiten bieten verschiedene Ansätze, um die Augenpartie wieder offener und harmonischer erscheinen zu lassen.

Was sind abgesunkene Augenbrauen?

Von abgesunkenen Augenbrauen spricht man, wenn die natürliche Position der Brauen im Laufe der Zeit nach unten wandert. Besonders häufig betrifft dies den äußeren Bereich der Augenbraue. Dadurch verändert sich die gesamte Augenpartie. Die Augen wirken kleiner, das Oberlid schwerer und überschüssige Haut kann stärker sichtbar werden. Viele Betroffene nehmen diese Veränderung zunächst gar nicht bewusst wahr, bemerken jedoch, dass ihr Gesichtsausdruck nicht mehr so frisch oder offen erscheint wie früher. Die Position der Augenbrauen beeinflusst das Erscheinungsbild des Gesichts stärker, als vielen Menschen bewusst ist. Bereits wenige Millimeter können darüber entscheiden, ob die Augenpartie wach und freundlich oder schwer und müde wirkt.

Woran erkennt man abgesunkene Augenbrauen?

Abgesunkene Augenbrauen können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Die Veränderungen entwickeln sich meist schleichend und werden häufig erst durch ältere Fotos oder den Vergleich mit dem früheren Erscheinungsbild deutlich. Viele Menschen vermuten zunächst Schlupflider als Ursache ihrer Veränderungen. Tatsächlich kann jedoch auch die Position der Augenbrauen eine wichtige Rolle spielen. Da beide Veränderungen die Augen kleiner und die Augenpartie schwerer wirken lassen können, lassen sie sich nicht immer auf den ersten Blick voneinander unterscheiden. Eine genaue Untersuchung hilft dabei, die Ursache der Veränderung besser einzuordnen.

Typische Anzeichen können sein:

  • Die Augen wirken kleiner als früher
  • Die Augenpartie erscheint schwerer
  • Das Oberlid wirkt ausgeprägter
  • Die seitlichen Augenbrauen stehen tiefer
  • Der Blick erscheint müde oder angespannt
  • Lidschatten verschwindet zunehmend unter der Lidfalte
  • Das Gesicht wirkt weniger offen und ausdrucksstark

Warum können Augenbrauen mit der Zeit absinken?

Der natürliche Alterungsprozess ist die häufigste Ursache für abgesunkene Augenbrauen. Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität und Spannkraft. Gleichzeitig nimmt die körpereigene Produktion von Kollagen und Hyaluronsäure ab. Die Haut kann das darunterliegende Gewebe nicht mehr so effektiv stützen wie in jüngeren Jahren. Auch der natürliche Volumenverlust im Gesicht spielt eine wichtige Rolle. Besonders im Bereich der Schläfen und der oberen Gesichtspartien gehen im Laufe der Jahre Fettgewebe und Volumen verloren. Dadurch verändert sich die Stabilität des Gewebes und die Augenbrauen können tiefer erscheinen.

Zusätzlich beeinflusst die Gesichtsmuskulatur die Position der Augenbrauen. Bestimmte Muskeln ziehen die Brauen nach unten, während andere für eine Anhebung verantwortlich sind. Im Zusammenspiel mit Hautalterung und Volumenverlust kann sich die Position der Augenbrauen dadurch im Laufe der Zeit verändern. Neben altersbedingten Faktoren können auch genetische Veranlagungen eine Rolle spielen. Manche Menschen neigen von Natur aus zu tiefer stehenden Augenbrauen oder einer schwereren Augenpartie.

Welche Behandlungsmöglichkeiten für abgesunkene Augenbrauen gibt es?

Welche Behandlung bei abgesunkenen Augenbrauen sinnvoll ist, hängt immer von der individuellen Ursache ab. Nicht jede Veränderung erfordert denselben Behandlungsansatz. Während bei einigen Personen vor allem die Muskulatur eine Rolle spielt, steht bei anderen der Volumenverlust oder überschüssige Haut im Vordergrund. Bei uns im Ästhetikzentrum Hamm kommen je nach Ausgangssituation unterschiedliche Möglichkeiten infrage. Dazu zählen sowohl minimal-invasive Behandlungen mit Botox oder Hyaluron als auch chirurgische Verfahren wie die Oberlidstraffung. Ziel jeder Behandlung ist es, die Augenpartie zu harmonisieren und einen frischen, natürlichen Gesichtsausdruck zu unterstützen.

Botox bei abgesunkenen Augenbrauen – wann kann die Behandlung sinnvoll sein?

Botulinumtoxin, vielen besser unter dem Namen Botox bekannt, wird eingesetzt, um die Aktivität bestimmter Muskeln gezielt zu reduzieren. Dadurch lassen sich verschiedene Bereiche des Gesichts harmonisieren und Mimikfalten behandeln. In bestimmten Fällen kann die Behandlung auch dazu beitragen, die Augenpartie offener wirken zu lassen. Die Position der Augenbrauen wird von unterschiedlichen Muskelgruppen beeinflusst. Während einige Muskeln die Augenbrauen anheben, ziehen andere sie nach unten. Bei der Behandlung werden gezielt die Muskeln entspannt, die für das Herabziehen der Augenbrauen verantwortlich sind. Dadurch kann die Augenpartie leichter und frischer wirken und die Augenbrauen können leicht angehoben erscheinen. Die tatsächliche Anhebung fällt dabei meist dezent aus und hängt von den individuellen anatomischen Voraussetzungen ab.

Die Behandlung erfolgt ambulant durch wenige präzise Injektionen und dauert meist nur wenige Minuten. Erste Veränderungen zeigen sich häufig nach 3 bis 5 Tagen. Das endgültige Ergebnis entwickelt sich innerhalb von 1 bis 2 Wochen. Die Wirkung hält in der Regel 3 bis 6 Monate an und kann anschließend aufgefrischt werden.

Volumenaufbau mit Hyaluron – Unterstützung für die Augenpartie

Hyaluronsäure ist eine körpereigene Substanz, die Wasser bindet und dadurch für Volumen, Elastizität und Feuchtigkeit sorgt. Mit zunehmendem Alter nimmt die natürliche Hyaluronsäure im Gewebe ab. Gleichzeitig verliert das Gesicht an Volumen, wodurch sich die Gesichtsproportionen verändern können. Besonders im Bereich der Schläfen und der oberen Gesichtspartien kann dieser Volumenverlust dazu führen, dass die Augenpartie schwerer wirkt und die Augenbrauen tiefer erscheinen. Im Rahmen einer Hyaluronbehandlung wird die Hyaluronsäure gezielt in ausgewählte Gesichtsbereiche eingebracht, um Volumendefizite auszugleichen und die Gesichtsstruktur zu unterstützen. In vielen Fällen erfolgt die Behandlung nicht direkt an der Augenbraue selbst. Stattdessen wird das umliegende Gewebe gestützt, wodurch die Augenpartie harmonischer erscheinen kann.

Die Behandlung erfolgt minimal-invasiv und dauert meist nur kurze Zeit. Das Ergebnis ist häufig direkt nach der Behandlung sichtbar, wobei leichte Schwellungen in den ersten Tagen noch zurückgehen können. Je nach verwendetem Präparat und individueller Ausgangssituation bleibt das Ergebnis häufig zwischen 6 und 12 Monaten erhalten.

Oberlidstraffung bei einer schwer wirkenden Augenpartie

Nicht immer sind abgesunkene Augenbrauen die eigentliche Ursache für eine schwer wirkende Augenpartie. Häufig entsteht dieser Eindruck durch überschüssige Haut am Oberlid. Die Augen wirken kleiner, das Oberlid erscheint schwerer und der Blick verliert an Offenheit. Bei einer Oberlidstraffung wird überschüssige Haut am oberen Augenlid entfernt. Je nach Ausgangssituation können zusätzlich erschlaffte Muskulatur oder kleine Fettdepots korrigiert werden. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung über einen feinen Schnitt in der natürlichen Lidfalte. Dadurch bleiben später meist keine sichtbaren Narben zurück. Ziel der Behandlung ist es, die Augenpartie zu öffnen und den Blick wieder frischer und wacher wirken zu lassen.

Der Eingriff wird in der Regel ambulant durchgeführt und dauert meist weniger als eine Stunde. Nach dem Eingriff können vorübergehend Schwellungen oder Blutergüsse auftreten. Der Heilungsprozess dauert in der Regel etwa 2 Wochen, sodass viele Patienten nach ein bis zwei Wochen wieder gesellschaftsfähig sind. Die Ergebnisse einer Oberlidstraffung sind besonders langanhaltend. Viele Patienten profitieren über Jahre hinweg von einer offeneren Augenpartie und einem wacheren Blick. In der Regel bleibt der Effekt etwa 10 bis 15 Jahre bestehen, bevor altersbedingte Veränderungen erneut sichtbar werden können.

Welche Behandlung eignet sich für wen?

Welche Behandlung bei abgesunkenen Augenbrauen infrage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Ursache der Veränderung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Während bei manchen Personen die Muskelaktivität im Vordergrund steht, liegt die Ursache bei anderen im Volumenverlust oder im Hautüberschuss der Oberlider. Botox kann sinnvoll sein, wenn bestimmte Muskelgruppen die Augenbrauen nach unten ziehen und die Augenpartie dadurch schwerer wirkt. Hyaluron eignet sich vor allem bei Volumenverlust in den oberen Gesichtsbereichen und kann die Harmonie der Gesichtsproportionen unterstützen. Liegt hingegen ein ausgeprägter Hautüberschuss am Oberlid vor, kann eine Oberlidstraffung die deutlichsten Ergebnisse erzielen. Eine individuelle Untersuchung der Augenpartie bildet die Grundlage für jede Behandlungsentscheidung. Nur durch die genaue Analyse der anatomischen Voraussetzungen lässt sich feststellen, welche Methode den größten Nutzen bietet.

Das Ästhetikzentrum Hamm – Dein Ansprechpartner für ästhetische Medizin

Hast du Fragen zu abgesunkenen Augenbrauen und den Behandlungsmöglichkeiten? Kontaktiere uns gerne!
Wir nehmen uns selbstverständlich die Zeit, um Sie individuell und fundiert zu beraten. Im Ästhetikzentrum Hamm, im obersten Stockwerk des Allee Centers, bieten wir Patientinnen und Patienten aus Hamm, Iserlohn, Soest, Möhnesee, Unna, WerlMünster, Ahlen und Lippstadt, sowie auch aus weiter umliegenden Regionen, ein voll umfassendes Angebot kosmetischer und medizinischer Behandlungen rund um das Gesicht und Dekolleté.

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