Eine dauerhaft verstopfte Nase wird häufig mit einer Erkältung, Allergien oder trockener Luft in Verbindung gebracht. Tatsächlich kann jedoch auch eine Nasenscheidewandverkrümmung die Ursache sein. Viele Betroffene leben über Jahre mit einer eingeschränkten Nasenatmung, ohne die eigentliche Ursache zu kennen. Da sich die Beschwerden häufig schleichend entwickeln, bleibt die Veränderung oft lange unbemerkt. Dabei kann eine Nasenscheidewandverkrümmung nicht nur die Nasenatmung beeinträchtigen, sondern sich auch auf Schlafqualität, Leistungsfähigkeit und allgemeines Wohlbefinden auswirken.
Was ist eine Nasenscheidewandverkrümmung?
Die Nasenscheidewand trennt die linke und rechte Nasenhälfte voneinander. Sie besteht aus Knorpel- und Knochenanteilen und sorgt im Idealfall für eine gleichmäßige Verteilung des Luftstroms. In der Realität verläuft die Nasenscheidewand jedoch bei den wenigsten Menschen vollkommen gerade. Leichte Abweichungen gelten als normal und verursachen meist keine Beschwerden. Ist die Nasenscheidewand jedoch deutlich verschoben oder verkrümmt, kann sie den Luftstrom durch eine oder sogar beide Nasenseiten beeinträchtigen. In diesem Fall liegt eine sogenannte Nasenscheidewandverkrümmung vor. Eine solche Veränderung kann bereits angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens entwickeln. Auch Verletzungen der Nase, beispielsweise durch einen Unfall oder beim Sport, können zu einer Verkrümmung der Nasenscheidewand führen.